Unsere Leistungen für Gartenbau und Baumpflege im Überblick

Baumpflege

Die richtige Pflege in den ersten Jahren nach der Pflanzung hilft, spätere große Eingriffe zu vermeiden. Vor dem Schnitt, heißt es, sich mit dem Baum zu beschäftigen. Bei der sogenannten „Baumansprache“ gilt es, die individuelle Entwicklung des Baumes zu erkennen, Schwach- und Gefahrenstellen zu sichten und daraus die Schlussfolgerungen zu ziehen, wie der Baum behandelt werden muss.

Zunächst werden die Sekundartriebe entfernt, danach wird in der Regel mit der Drei-Schnitt-Methode die zu entfernenden Äste abgesägt. Die Aststummel sind fachgerecht (auf Astring und korrektem Winkel ist zu achten) am Stamm abzusägen. Wichtigstes Gebot ist es, den Stamm nicht zu verletzten. Nach einem sauberen Schnitt ist ein Wundverschluss nicht notwendig. Feine kleine Äste können mit einer scharfen Astschere geschnitten werden. Steiltriebe und störende Äste werden ebenfalls entfernt. Zum Schluss wird der Terminaltrieb freigeschnitten um eine spätere Zwieselbildung (erhöhte Bruchgefahr) zu vermeiden.

Bei jungen noch nicht stark ausgebildeten Bäumen ist auch eine Bearbeitung des Kronenbereichs notwendig. Wenn möglich sollte dies mit einem Hubsteiger erfolgen um eine qualitätsvolle Arbeit zu gewährleisten. So sind die Äste im jungen Gehölz i.d.R. nicht stark genug um den Einsatz der Seilklettertechnik zu ermöglichen.

Das Gesamtbild wird von unten kontrolliert. So sollte die Krone immer im Gleichgewicht sein und Proportion zum Stamm auch nach dem Schnitt noch stimmen. Eine Faustregel sagt: Die Krone sollte nicht kleiner sein als 1/3 der Baumhöhe.

Obstbäume schneiden

Die vitale Erhaltung von Obstbäumen wird durch einen fundierten Baumschnitt gefördert. Bei alten Obstbäumen werden die Grundlagen der Großbaumpflege angewandt. So wird auch ein Obstbaum „angesprochen“ die sogenannte Baumansprache: Der Baum wird wie in der generellen Baumpflege durch die Beobachtung seines Umfeldes und seiner Krone in den drei Bereichen Stabilität, Vitalität und Nutzbarkeit beurteilt.

Der wichtigste Aspekt ist die Stabilität damit die Sicherheit gewährleistet ist. Diese kann z.B. durch Schadorganismen wie Pilzerkrankungen oder Bakterien beeinträchtigt sein. Auch sind instabile Astanbindungen wie auch das Verhältnis von Länge zur Dicke der Starkäste zu beachten. Gerade bei Obstbäumen ist das ein wichtiges Kriterium, da ein instabiles Astwerk bei hohem Fruchtgewicht immer wieder zu Astabbrüchen führt.

An zweiter Stelle der Beurteilung steht die Vitalität. Nur ein vitaler Baum kann langfristig erhalten bleiben. Als Indikatoren stehen z.B. die Trieblänge, das Verhältnis von Kurz- und Langtrieben sowie die genaue Betrachtung von möglichen Krankheitsbildern und der aktuellen Wundheilung.
Soll der Obstbaum in erster Linie Ertrag liefern so ist zu guter Letzt die Nutzbarkeit einzuschätzen. Dabei sind unter anderem die Astrangordnung, der Kronenaufbau sowie die Lage der Ertragszone zu beachten.

Steht die Vitalität im Vordergrund spielt die Nutzbarkeit eine untergeordnete Rolle. Es wird somit ersichtlich, dass eine genau Zielvorgabe die Grundlage einer zufriedenen stellenden Arbeit ist. Gerne beraten wir Sie dazu in einem persönlichen Gespräch.

Formschnitt / Rückschnitt von Hecken und Sträucher

Verschiedene Pflanzenhecken und Sträucher erhalten Ihr Volumen und ihre Dichte durch regelmäßigen Rück bzw. Formschnitt. Die Stärke des Schnitts ist abhängig von der Gehölzart, des Wachstums und des Standorts. Formhecken müssen regelmäßig geschnitten werden, damit sie einerseits von oben bis unten dicht werden und bleiben und andererseits damit sie nicht zu groß und/oder zu breit werden. Die Form sollte trapezförmig sein – d. h., unten ein wenig breiter als oben sein, damit auch die unteren Regionen vom Sonnenlicht profitieren: Eine zwei Meter hohe Hecke sollte unten schon etwa 80 cm breit sein und kann sich nach oben auf etwa 40 cm Breite verjüngen.

Unter Formschnitt versteht man per Definition die Kunst, lebende Pflanzen durch regelmäßigen Rückschnitt in geometrische, abstrakte oder figürliche Formen zu bringen. Möchten Sie z.B. Kugeln, Tiere oder abstrakte Formen in Ihrem Garten heranziehen so ist das mit viel Geduld verbunden. Der beste Schnittzeitraum ist im Mai und Juni, in dieser Zeit sind die Pflanzen im Haupttrieb. Wichtig: Scheiden Sie lieber öfter wenig als einmal zu viel. Nutzen Sie Schablonen z.B. aus Gitterdraht für eine Kugel oder Bindfaden und Stock für den Kegel. Es dauert Jahre, bis die Pflanzen die gewünschte Form haben.

Problembaum- / bzw. Gefahrenbaumfällung

Zunächst ist nicht jeder Problembaum auch ein Gefahrenbaum. Als Problembaum wird in der Regel ein gesunder Baum bezeichnet, der zu groß für seine Umgebung geworden ist und dadurch auch zur Gefahrenquelle werden kann. Diese Problembäume könnten durch die Anwendung der Seilklettertechnik auch auf kleinsten Raum gefällt bzw. zurückgeschnitten werden.

Von Gefahrenbäumen spricht man im Bereich der Straßenverkehrssicherungspflicht. Nach ständiger Rechtsprechung erstreckt sich die Straßensicherungspflicht auch auf den Schutz vor Gefahren durch Bäume. Somit sind stand- und / oder bruchgefährdete Gehölze im Straßenbereich rechtzeitig zu entfernen. Ob es dann zur Fällung kommt oder ob die Verkehrssicherheit durch entsprechende Schnittmaßnahmen wiederhergestellt werden kann, ist in jedem Einzelfall neu zu entscheiden.

Zu beachten sind zudem die Vorschriften des Arten- bzw. Naturschutz die selbst zwischen den Bundesländern variieren können. Nicht selten treffen hier unterschiedliche Rechtsauffassungen aufeinander. Dabei ist der Natur- bzw. Artenschutz formal ggü. der Verkehrssicherungsmaßnahme vorrangig. Allerdings gilt auch, dass der Artenschutz nicht auf Kosten der Sicherheit verwirklicht werden kann.

Gartengestaltung und Gartenbau

Jeder Mensch hat eigene Bedürfnisse und Wünsche die sich in seinem Garten widerspiegeln. Diese ändern sich im laufe der Zeit, so wird z.B. aus der Spielwiese irgendwann ein Rückzugsgebiet zum entspannen und erholen. Oft sind es kleine Veränderungen die große Wirkung zeigen. Ihr Garten ist so individuell wie Sie es sind!

Mein Schwerpunkt liegt in der Gestaltung Ihres Gartens mit heimischen Bau- und Pflanzmaterialien. Gartenmauer vorzugsweise aus Naturstein, Sichtschutz z.B. aus Rundholz, Brennholzwänden oder schwungvollen Bretterspalieren, Unkrautschutz und optische Abgrenzung durch Rindenmulch.

Natürliche Begrenzungen durch die Pflanzung von bspw. Hainbuche, Buchsbaum oder Weißdorn. Es gibt viele Möglichkeiten der Gestaltung. Dabei ist es mein Anspruch Ästhetik und Alltagstauglichkeit zu kombinieren, damit Ihr Garten Ihre individuellen Anforderungen erfüllen kann.

Gartengestaltung und Gartenbau
Rasenpflege

Rasenpflege

Ein schöner grüner Rasen wünschen sich die meisten Gartenbesitzer. Dies wiederspricht nicht dem Trend zu mehr Natürlichkeit im Garten, sondern gibt als „grüner Teppich“ dem Outdoorzimmer seine Gemütlichkeit. Es gibt die verschiedensten Arten von Rasenmischungen. Für den Hausgarten in dem die Kinder spielen und der Hund tobt, hat sich der sogenannte „Gebrauchsrasen“ als ein geeigneter Kompromiss herausgestellt. Der günstigste Zeitraum für die Rasensaat liegt im Mai und von August bis September. Früher als Mitte April und ab Oktober ist es zu kühl, denn Grassamen brauchen zum Keimen über einen Zeitraum von 10 Tagen eine Mindesttemperatur von 10 Grad Celsius (auch nachts).

Ein bereits angelegter Rasen möchte regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört neben den Rasen mähen, die Bewässerung, die Düngung und das Vertikutieren.
Das Anlegen eines Rasens bzw. die Rekultivierung einer Brachfläche ist in mehreren Schritten durchzuführen:

1.) Die vorgesehene Fläche wird umgegraben
2.) Einebnen der Fläche, dabei sind Wurzelunkräuter, andere Unkräuter und Steine zu entfernen
3.) Bodenverbesserer einarbeiten
4.) Boden setzen lassen und nochmals durchharken
5.) Rasensamen ausbringen
6.) Samen an Erdreich andrücken (Walze)
7.) Bei Bedarf wässern und düngen

Der erste Einsatz mit dem Rasenmäher erfolgt, wenn das Gras eine Wuchshöhe von 5 – 8 cm erreicht hat. Viel Freude mit Ihrem Rasen, wir unterstützen dabei gerne.